Pädagogik

Leitbild vom Kind

Wir begleiten einen wichtigen Lebensabschnitt der uns anvertrauten Kinder und machen sie stark für die Zukunft. 
Wir verstehen uns als Partner der Eltern. Eine offene Zusammenarbeit zum Wohle des Kindes ist für uns selbstverständlich.
Wir bieten Erfahrungsräume, in denen die Kinder Gemeinschaft erleben, Freundschaft entwickeln und lernen miteinander zu leben. 
Regeln und Grenzen werden kennen gelernt.

Die natürliche Neugier des Kindes wird von uns genutzt und gefördert. Wir bieten ein Umfeld, in dem Kinder Bildungs- und Lerninhalte mit allen Sinnen erfahren. Bei uns haben Kinder eine Stimme, auf die wir hören und eingehen.

Inklusion

Unter Inklusion verstehen wir das Zusammenleben unterschiedlichster Kinder. Dies bedeutet für uns, in der Gemeinschaft voneinander zu lernen, gemeinsam Spaß zu haben und neues kennenzulernen. Die Kinder lernen sich hier mit ihren Stärken und Schwächen gegenseitig zu akzeptieren und erlernen dadurch einen rücksichts- und respektvollen Umgang untereinander. Das Familienzentrum St. Michael ist außerdem barrierefrei gebaut und verfügt über einen Aufzug, sowie über eine behindertengerechte Nasszelle.   

Freispiel

Freispiel im Kindergarten und in der Kinderkrippe nennt man den Zeitabschnitt, in der die Kinder selbstständig ihren Spielort, den Spielpartner und die einzelne Spieldauer, entscheiden können.  Das Freispiel ist eine eher selbstbildende Tätigkeit die im Kindergarten aber auch im Garten stattfindet. Ziele dabei sind die Stärkung der Persönlichkeit, die Förderung des sozialen, kognitiven, kreativen, motorischen und emotionalen Bereiches und die Stärkung des selbstständigen Handelns.  

Teiloffenes Konzept

Im Kinder- und Familienzentrum St. Michael wird ein teiloffenes Konzept praktiziert. Die Kinder werden zwar einer Stammgruppe zugeordnet, es wird jedoch über die jeweilige Stammgruppe hinaus das Zusammenspiel der Kinder intensiv gefördert. Die Kinder können sich gegenseitig besuchen, die unterschiedlichen Spielmöglichkeiten nutzen, neue Freunde finden und ihre Selbstständigkeit ausbauen. Durch ansprechende Räumlichkeiten fordern wir die Kinder auf, selbsttätig zu werden. Wir sehen die Räume als Bildungsbereiche, die mit ihrem Angebot das Handeln der Kinder anregt. Im selbsttätigen Handeln lernen die Kinder durch Erfahrung und be-GREIFEN ihre Umwelt kennen.  

Situationsorientierter Ansatz

Wir arbeiten nach dem situationsorientierten Ansatz. Das heißt, wir beziehen die konkrete Lebenssituation des Kindes, seinen individuellen Entwicklungsstand, seine Bedürfnisse, Interessen, Alltagserfahrungen und seine soziale Umwelt in die pädagogische Arbeit und die Gestaltung unserer gemeinsamen Aktivitäten mit ein. Wir geben den Kindern die Möglichkeit, individuelle Erfahrungen und Erlebnisse zu verarbeiten und zu verstehen, bedeutsame Fragen für sich zu entwickeln und zu beantworten. Dies geschieht bei uns durch Lernen, indem wir alle Entwicklungsbereiche wie Gefühle. Sprache, Kreativität, Phantasie und mehr ansprechen.  

Religiöse Erziehung

Die religiöse Erziehung in kindgerechter Form ist ein wichtiger Bereich unserer Arbeit. Zur Persönlichkeitsentwicklung der Kinder, stellt der Glaube eine wesentliche Grundlage dar. Das Leben Jesu zeigt uns in vielen Beispielen einen Weg zum rücksichtsvollen und gewaltfreien Umgang miteinander. Die Wertschätzung der Schöpfung Gottes beinhaltet automatisch die Achtung der Mitmenschen, der Tiere und Pflanzen und der Natur insgesamt. In der Kinderkrippe und im Kindergarten können die Kinder die religiöse Feste und Feiern im Jahreskreis mitgestalten und miterleben.